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Das
neue Bayern-Trikot: Jeder will eins. Hat auch was Proletarisches,
macht die Millionarios irgendwie menschlich. Der FC
Bayern sollte seiner neuen Kollekti-on Kissen dabei
legen, damit jeder Fan es sich unter seine Arme legen
kann, wenn er aus dem Fenster schaut und Parksünder
bei der Polizei meldet. Als besonderes Schmankerl könnte
es die Bayern-Pantoffeln dazu geben - mit Gummi- oder
Schraubstollen.
Der Partner in crime der Bayern - adidas - wäre
sicher bereit, eine brandneue Pantoffeln-Serie zu entwickeln:
Die adiletten als Preda-tor-Schuh - an
denen beißt sich garantiert jeder Hund die Zähne
aus; die Paul Breitner Pantoffel - chic im Stil der
70er mit Puscheln und echtem Ziegenbart a la Paule;
oder der kaiserliche Franz Beckenbauer Schlappen - mit
Handy-Tastatur als Sohle, damit die Füße
von unten schön massiert werden, und Weihnachtsdetektor
in den Hacken, schließlich will man das schönste
Fest im Jahr nicht verpassen. Einfach toll die Möglichkeiten
des neuen Bayern-Trikots. Es macht auch die Arbeit der
osteuropäischen Kopierer leichter.
Aber
ich will nicht nur von den Bayern reden. Denn, liebe
Freunde, es gibt auch Fußballvereine, da gibt
es Spieler, die Lepra haben. Edgar Geenen, der
Manager des 1. FC Nürnberg, hat jetzt ein
paar Fußballer wegschicken müssen, da sie
sonst verprügelt worden wären. Hätten
die Nürnberger keine finanziellen Sor-gen, dann
wäre sicher etwas Geld übrig gewesen, um Schießpulver
zu kaufen. Damit hätte man die Profis abschießen
können, bevor sie als Dreck und Müll entsorgt
wurden. Ist schon nicht einfach, Manager eines Bundesliga-Vereins
zu sein und noch dazu die Ex von Thomas Häßler
am Hacken zu haben. Da dreht doch jedes gestandene Mannsbild
einmal durch.
Tja, und was ist mit St. Pauli? Wieder verloren.
Euer BOB MEGA |