|
 Etwas
Wundervolles ist passiert. Die Winterpause ist vorbei,
abgehakt und aus-gepfiffen. Und der FC St. Pauli hat
ein Spiel gewonnen. Es ist fantastisch. 3 : 1 gegen
den VfL Wolfsburg. Erzähle nun bloß keiner,
dass wäre ein schwacher Gegner, gegen den sogar
der FC Bayern gewinnen könne. In der Buli kann
jeder jeden schlagen. Das weiß doch jeder und
jeden. Alle feiern und tanzen und springen.
Nur der Präsident des DFB, langjährige Sportfunktionär
und CDU-Politiker Gerhard Mayer-Vorfelder muffelt wieder
rum: "Die Chaoten in der Hafenstraße in Hamburg
springen schlimmer rum als die SA damals."
 MV
ist ungerecht. Bloß weil Pauli oft in braun spielt,
sind sie noch lange keine Natzis. Marcel Rath, der Torschütze
zum 2 : 1, hat zwar eine Glatze, aber ein Fascho ist
er trotzdem nicht. MV sollte nicht so viel Hasch rauchen,
dann hätte er auch klare Gedanken.
Glatze ist nicht gleich Natzi, auch wenn es fast gleich
geschrieben wird, und Chaot ist nicht sofort SA. Wenn
das Besetzen von leer-stehenden Häusern und Steinwürfe
gegen Polizisten schlimmere Delikte sind als das Anstecken
von Synagogen und Erschlagen von Juden, dann ist ja
was faul im Lande des VfB Stuttgart.
 Das
was faul ist, meint auch MV und legt gleich wieder los:
"Wenn beim Spiel Bayern gegen Cottbus nur zwei
Germanen in den Anfangsformationen stehen, kann irgendetwas
nicht stimmen."
Da hat MV Recht. Germanen spielen bei FC
Germania Arzheim, dem Vize-Meister im Rheinland
im Sitzfußball von 1984, oder beim SV
Germania Fachsenfeld 1912 e. V. oder in der Burschenschaft
Germania in Jena, aber was suchen die bei Energie
Cottbus oder dem FC Bayern München?
 Es
wird Zeit, dass sich MV wieder auf sein Hobby konzentriert:
Das Singen. Aber selbst da hat er was zu motzen. Im
Sommer 1986 sorgte er als Minister für Kultur und
Sport in Baden-Württemberg für Aufregung,
als er meinte, es könne nicht schaden, wenn Schüler
alle drei Strophen des "Deutschlandliedes"
beherr-schen und singen würden Ich glaube, der
Mann ist so verkifft, dass er alles durcheinander bringt.
Als Fan der Sängerin Milva
und seines Lieblingsvereins Germania
Singen konnte er sich plötzlich im Drogenwahn
nicht mehr entscheiden gegen wen oder was er jetzt motzen
sollte.
MV und die Drogen - Ein Fall für Uli Hoeneß?
Für all diejenigen, die sich für Kriminalistik,
Rassismus und Vorurteile im Fußball interessieren,
und dafür, wo ich die Zitate geklaut und aus dem
Zusammen-hang gerissen habe, hier
der Link.
Euer Bob Mega
|