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Kirch
ist pleite, die Buli nagt am Hungertuch und keiner
hat einen Cent übrig für die armen Fußballspieler.
Was passiert nun mit Leo Kirch? Nachdem er in
der Millionärs-Show von Günther Jauch
gescheitert ist, muss er Insolvenz anmel-den.
Er
konnte die Frage nicht beantworten, wer die beste
Fußball-Kolumne schreibt, die natürlich
Euer geschätzter Bob Mega dichtet. Auch Busenfreund
Edmund Stoiber lässt Kirch fallen wie eine
scharfe Flanke, die er nicht annehmen kann.
"Der Leo ist halt a Saupreiß, äh,
mag net, kruzifix, wenn's net geht, is halt weg,
schad drum, der FC Bayern muss halt a Meister
sein, da kann net a Kirch kommen und aus der Dorf,
äh, wenn's net geht, gehen", meinte
der kanti-ge Kanzlerkandidat, kompetent wie eh
und je.
Jetzt
operiert DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder
den Patienten und er hat einen Geheimplan in der
Tasche, der sensationeller und explosiver nicht
sein könnte.
"Die genialen Ideen sind immer die einfachsten",
meinte MV, nachdem er sich mit seinem persönlichen
Stab beraten hat. Er hat den reichsten Mann der
Welt gefragt, ob er die Bundesliga-Rechte kaufen
will. Dabei handelt es sich um den Mega-Millionär
Dagobert Duck.
Für eine Trilliarde Taler soll DD die Bundesliga
kaufen und sie nach seinem Gutdünken gestalten.
Willi "Ente" Lippens, ehemaliger Top-Spieler
von Rot-Weiß Essen soll zum Bundestrainer
berufen werden und die Nationalmannschaft zum
Weltmeistertitel 2006 führen.
Vor
jedem Spiel des deutschen Teams soll nicht mehr
die Nationalhymne gespielt werden, sondern der
Entenmarsch. Der Tigerentenclub sei ab sofort
für die Ausbildung von Talenten zuständig.
Willi Entenmann, ehemaliger Trainer des VfB Stuttgart,
wo er bereits mit MV mehrere gelüpft hat,
darf den jungen Kickern die ersten Watschler auf
der Fußballbühne beibringen. Das DFB-Pokalfinale
findet dann nur noch in Entenhausen statt.
Doch
jetzt tritt Dagobert Ducks schärfster Konkurrent
auf den Plan. Klaas Kle-ver bietet eine Fantasilliarde
Taler für die Bundesliga. Ein harter Kampf
steht an. MV, gar nicht dumm, denkt nach.
"Für eine Fantasilliarde Taler kann
ich der bezaubernden Milva noch mehr Wodka kaufen,
dann wird sie mir auf ewig dankbar sein",
denkt er bei sich. Doch MV hat nicht mit Bundeskanzler
Schröders Gerd gerechnet. "Der Fußball
in der Hand von Enten - nein", schimpft der
Kanzler. Auch Calmunds Reiner stößt
ins gleiche Horn: "Enten? Die gehören
in den Topf."
Aber
wer soll nun das Finanzdefizit der Bundesliga
stopfen? Gut, dass es die Politik gibt. Die springen
ein, wenn Not am Fußballspieler ist.
Libyens Staatschef Gaddafis Muammar, der schon
bei Juventus Turin in die Bresche gesprungen ist,
wird die Bundesliga übernehmen. MV's Gerhard
machte keine Angaben über die Summen, die
gezahlt werden, stellte aber eine Sache deutlich:
"So lange er Sonntags in die Kirche geht,
ist alles klar."
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