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Uiiiiiiiiiii,
Freunde, ist das spannend. Wer schafft es? Bremen
oder Kaiserslautern? Der letzte zu vergebene UEFA-Cup-Platz
ist heiß begehrt.
Der Lauterer Trainer Brehme bramassiert schon:
"Bremen brackt brackige Brötchen brechen Breckenknochen."
Während Brehmes Knochenbrecher die Knochen der
Spieler des VfB Stuttgart brechen müssen, haben
die Bremer den Brocken Dortmund vor sich. Und
die wollen ja bekanntlich Meister werden. Während
bis auf den UEFA-Cup alles entschieden ist, ist
der Kampf um die Meisterschale noch völlig offen.
Wenn Dortmund gewinnt, ist Dortmund Meister.
Gewinnt
Leverkusen gegen Hertha und Dortmund verliert
oder spielt unentschieden gegen Bremen, ist Leverkusen
Meister.
Wenn Leverkusen und Dortmund unentschieden spielen
oder verlieren, ist Bayern Meister.
Keine Chance mehr auf den Meistertitel haben
indes Hertha, Schalke, Bremen, Kaiserslautern,
Stuttgart, 1860 München, Wolfsburg, HSV, Gladbach,
Cottbus, Rostock, Nürnberg, Freiburg, Köln und
der FC St. Pauli.
Von all den genannten Mannschaften hat der geliebte
FC St. Pauli die geringsten Chancen. Es sei denn,
die Paulianer schaffen es, am letzten Spieltag
noch 49 Punkte auf einmal einzufahren.
Das könnte aber gegen die wieder erstarkten Nürnberger
schwer werden, die am nächsten Samstag am Millerntor
antreten werden. Für Pauli wäre es allerdings
wichtiger die Gedanken an die Meisterschaft zu
verdrängen und sich auf den Abstieg zu konzentrieren.
13
Punkte und das Thema Abstieg wäre endgültig vom
Tisch. 35 Punkte würden reichen, um den sicheren
15. Tabellenplatz zu erreichen, den momentan noch
der direkte Konkurrent, der 1. FC Nürnberg, besetzt.
Wer aber darf nächsten Samstag um 17.15 Uhr
die Meisterschale in Empfang nehmen? Matthias
Sammer, Klaus Toppmöller oder Ottmar Hitzfeld?
Dass diese Frage überhaupt noch offen ist, haben
wir den Leverkusenern zu verdanken.
Dank
der überaus großherzigen Arroganz der Werkself
ist die deutsche Fußball-Meisterschaft jetzt auch
wieder für die Bayern und den BVB möglich. Wer
gegen Werder Bremen und Nürnberg verliert, ist
auch selber schuld.
Ganz besonders traurig war am vergangenen Samstag
unser Freund und Sportsfreund Reiner Calmund.
Er hatte mit dem Nürnberger Trainer Klaus Augenthaler
gewettet, das Leverkusen den Club wegputzt. Einsatz
waren vier Kisten Hefebier und 2 Tonnen Nürnberger
Rostbratwürste.
Calli
war untröstlich. Er hatte fest mit einem Sieg
gerechnet und den Anhänger mit seinem Abendbrot
in Leverkusen gelassen.In den Katakomben des Nürnberger
Frankenstadions durchforstete er alle Ecken und
Kanten nach essbaren Gegenständen und hätte beinahe
die Wurst des Nürnberger Torhüters Kampa gegessen
als dieser allein unter der Dusche stand und sich
einen runterholte.
Der eine muss jetzt auf die Meisterschaft verzichten,
der andere auf Nachwuchs.
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