| Hallo,
liebe Freunde der internationalen Solidarität.
„Vom FC Bayern lernen heißt Siegen lernen“,
sagt die alte Weisheit aus längst vergessener Zeit.
Dennoch bewahrheitet sie sich gerade auch in diesen
Tagen.
Schau auf die Tabelle, lieber Freund und liebe Freundin
der internationalen Solidarität, und Du wirst es
sehen.
Doch
nicht nur das 2 : 0 gegen den 1. FC Nürnberg oder
die zehn Punkte Vorsprung machen den FC Bayern zur ersten
Adresse des deutschen Fußballspiels.
Es sind die sympathischen Mitarbeiter der FC Bayern
AG, die das Aushängeschild dieses überaus
liebenswerten Clubs sind.
Die sind so lieb, dass der ehemalige Schwerst-Milliardär
Leo Kirch ihnen 20 Millionen Euro schenkte. Er wollte
sie so gerne in seinem Fernsehsender sehen, da waren
die paar Euro wohl über.
Das
finden die anderen Fußballvereine in unserer heiß
geliebten Buli jetzt doof. Neidisch blicken sie hinunter
in den Süden unserer heiß geliebten Republik
und rufen: „Buh.“
Sie wollen auch was von den 20 Mio. abhaben, sonst
müssen ihre Spieler bald nackend aufs Fußballfeld
laufen.
„Erst
haben wir euch unsere guten Spieler gegeben und dann
wollt er dem Kirch sein Geld auch noch ganz alleine
behalten. Wo bleibt denn da die Solidarität?“,
rufen sie empört. „Heißa“, lacht
sich da die FC Bayern AG ins Fäustchen, „gut,
dass wir mit dem Kirch einen Geheimvertrag gemacht haben,
da können die Deppen aus der Buli gar nichts wissen
von den 20 Millionen.“
Tja,
liebe Freunde der internationalen Solidarität,
abgemacht ist abgemacht, da kann keiner dran rütteln.Die
FC Bayern AG wird weiterhin Solidarität mit der
Bundesliga beweisen und den guten Spielern anständige
Trainingsmöglichkeiten, Trainingsanzüge, Fußballschuhe,
Trikots und kostenlose Telefonanschlüsse spendieren.
Es ist so, wie es ist und schon immer war: Vom FC Bayern
lernen heißt Siegen lernen.
Euer Dr. Bob Mega |