| Hallo,
liebe Freunde seltsam verklemmter Zahlenspiele mit weltverschwörerischen
Bedeutungen. Die 23 ist eine der merkwürdigsten
Zahlen. Jeder, der einmal den Film „23“
gesehen hat, kennt die unheimlichen Verwicklungen, die
die Zahl 23 auslösen kann.
Am Wochenende des 23. Spieltags widmen wir uns einem
streng genommen ganz und gar un-mathematischem Thema:
Zungenspiele. Viele von Euch Freunden seltsam verklemmter
Zahlenspiele mit weltverschwörerischen Bedeutungen
kennen das: Im Winter wird mit der Zunge am Treppengeländer
oder an Straßenschildern geleckt und prompt bleibt
sie kleben. Wie kommt das?
Strecken
wir die Zunge heraus, entsteht um die Zunge herum in
einer dünnen Luftschicht ein Temperaturprofil:
Man könnte 37 Grad im Zungeninneren und circa 15
Grad an der Zungenhaut messen - und in einigem Abstand
dann wiederum die minus 20 Grad der Außenluft.
Wenn man nun mit der Zunge ein größeres Metallteil
berührt, sieht das Temperaturprofil anders aus:
Eisen leitet die Wärme 2500 Mal schneller ab als
Luft. Zusätzlich ist die Zunge dick genug mit Speichel
bedeckt, um sofort innig mit der Oberfläche zu
verschmelzen. Daher erreicht die Zungenhaut in hoher
Geschwindigkeit fast die minus 20 Grad und friert wegen
ihrer Feuchte gleich an.
Das
wollten nun auch einige Fußballspieler ausprobieren.
Vorbilder fanden unsere beliebten Sportkameraden dabei
reichlich in der Natur und der Welt der Pop-Musik. Marko
Topic, der Goalgetter von Energie Cottbus, der in der
Hinrunde dafür bekannt war, dass er außen
Topic war und innen Geschmack ist, streckte seine Zunge
heraus um 1. oben beschriebenen Effekt auszulösen,
und 2. seinen Gegen- und Mitspielern zu beweisen, dass
er von innen voller Geschmack ist, weil seine Außenhülle
so gut konserviert. Leider klappt das nur, wenn er ein
Tor schießt. Leider steht auch nirgendwo ein Treppengeländer
oder ein Straßenschild herum, wo er seine Theorie
beweisen könnte. Deswegen läuft er nach dem
Einschuss immer mit heraushängender Zunge herum
auf der Suche nach entsprechenden Objekten.
Oliver
Kahn nun, der studierte Tausendsassa, ist als Torhüter
der natürliche Feind von Goalgettern. Deswegen
hält er seinen Mund geschlossen. Damit läuft
er nie Gefahr an Treppengeländern oder Straßenschildern
fest zu eisen. Kahn ist jedoch Spezialist auf einem
ganz anderen Gebiet: Dem Zungenkuss. Er hält seinen
Lappen gerne in die Münder junger Frauen, die seine
sieben Zentimeter tief in sich aufnehmen und hinterher
röchelnd der Boulevardpresse darüber berichten.
Tja, liebe Freunde seltsam verklemmter Zahlenspiele
mit weltverschwörerischen Bedeutungen, jetzt fragt
Ihr Euch: Was hat das alles mit Mathematik und/oder
Fußball zu tun?
Euer Dr. Bob Mega |