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Hallo,
liebe Freunde von Lyrik, Poesie, Metaphern, verbalen
Verben und Adjektiven, mir egal wie der Scheiß
heißt.
Heute tauchen wir ein in die Welt der Literatur und
widmen uns einem jungen Dichter, der dieser Tage sein
Debüt veröffentlicht hat.
Stefan
„Der Tiger“ Effenberg kannten wir alle als
Mann, der Bälle schweben lassen konnte, mit Schiedsrichtern
gern ein Pläuschen hielt und Weltmeister im Trikot
tauschen war. Jetzt zeigt seine andere, sensible, poetische
und schöpferische Seite.
Stefan
„Stinkefinger“ Effenberg legt mit „Ich
habe es allen gezeigt“ eine Autobiografie vor,
von der die taz schreibt, es sei ein Werk „eines
deutschen – vom Bildungsbürgertum emanzipierten
– Gegenwartsleben“.
Die FAZ äußert sich da schon wesentlich
kritischer: „Wenn das die Emanzipation der unteren
Schichten ist, dann wünscht man sich ganz dringend
eine Elite zurück, welche über genügend
Autorität verfügt, einen Effenberg, wenn schon
nicht zur Scham, dann wenigstens zum Schweigen zu bringen“.
Thomas
„Hähä“ Strunz bringt die Hysterie
um Stefan „Leitwolf“ Effenberg auf den Punkt:
„Du Schwein“, ruft er dem jungen Autor entgegen,
verblendet von Eifersucht und Neid.
Wurden nicht auch Dostojewski, D. H. Lawrence und
Kafka zu Lebzeiten verkannt und abgelehnt? Warum nicht
einer Blüte im Garten der Poesie die Chance und
das Wasser zum Leben spenden, um die zarte Knospe zur
Entfaltung zu tragen in einer Welt, die von Materialismus
und Erfolgsdenken diktiert wird, eine Welt, die das
Wachstum junger Talente durch den Einsatz von im Ausland
gekauften Spielern hemmt und Leuten wie Uli Stielike
zu ABM-Jobs beim DFB verhilft, der dann ernst und dumm
zugleich in Kameras blickt, weil er eben Geld dafür
kriegt, weil das sein Job ist, aber von Dingen spricht,
die der Lyrik, Poesie, Metaphern, verbalen Verben und
Adjektiven, mir egal wie der Scheiß heißt,
so wie Stefan „Ich zeig’s euch allen“
Effenberg in seiner ehrlichen, von sentimentalen freien
und nur dem Wort verpflichtendem Werk eines Mannes,
der aus ärmlichen Verhältnissen in eine Glitzerwelt
aufsteigenden Persönlichkeit und wieder zurück
nach Mönchengladbach und doch wieder beim FC Bayern
spielenden und Triumphe feiernden
Leitfigur und Projektionsfläche für Hassgefühle,
und vielleicht bald in Katar zusammen mit Mario „Super“
Basler, alter Kamerad, an glorreiche Zeiten erinnern,
aber auch der Himmel über der Wüste inspiriert
zu dichterischen Werken, die, wer weiß, eines
Tages vielleicht, wer kann es schon voraussehen, gewinnt
Stefan „Der Butt“ Effenberg den Nobelpreis
für Literatur, den er dann neben den DFB-Pokal,
die Meisterschale, den Weltpokal und die Champions-League-Trophäe
in seine Vitrine stellen kann, und dann auf dem Münchner
Rathausplatz singen kann:
„Schade Leverkusen, alles ist vorbei.“
Euer Dr. Bob Mega
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