| Hallo,
liebe Freunde arithmetischer Rechenkünste.
Das Pokal-Finale rückt immer näher auf uns
zu und das finale Ende der Bundesligasaison 2003/2004
ist in Sicht. Wie immer zu diesem Zeitpunkt rückt
die Mathematik in den Mittelpunkt.
Wie viele Punkte braucht jener Verein, um nicht abzusteigen,
wie viele Punkte benötigt dieser Verein, um in
die UEFA-Cup Ränge aufzusteigen – es ist
ein leidliches Spiel.
Das
ganze Jahr über spielt die Rechnerei nur dann eine
Rolle, wenn Rechnungen in zwielichtigen Barbetrieben
bezahlt werden müssen, und nun sind plötzlich
alle Redakteure der Bild, des DSF und von „ran“
diplomierte Astrophysiker.
Doch, legen wir einmal die Hand aufs Herz, horchen
in uns hinein und tun Butter zu den Fischen: Wer interessiert
sich wirklich für Verlierer? Wir halten uns lieber
an Gewinner und freuen uns mit den sympathischen Münchner
Bayern über ihre 18. Meisterschaft.
Auf
dem Arbeitsamt werden sich die Herren Ramelow, Neuville
und Augenthaler keineswegs aufhalten.
Und wenn doch, hätte ich da einen Vorschlag für
eine sinnvolle Arbeitsmaßnahme, die den versagenden
Profis den Weg zurück in die Arbeitswelt ebnen
wird: Boxer in „Schlüter’s Box-Bude“.
Eine gar nicht so abwegige Idee, denn damit können
zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.
Die Fans der Absteiger-Clubs können ihren Versagern
gegen ein geringes Entgelt mal so richtig auf die Fresse
hauen, und die nicht zu vermittelbaren Fußballspieler
liegen dem Staat nicht auf der Tasche.
Das
wäre doch auch was für die Spielerfrauen.
Wenn das bei Altstars wie Samantha Fox, Tanja Swezcenko,
Carsten Spengemann oder „D!“ funktioniert,
warum dann nicht auch bei Carsten Ramelow, Ansgar Brinkmann,
Christian Beeck oder David Jarolim?
Ich weiß, liebe Freunde arithmetischer Rechenkünste,
ihr werdet jetzt sagen: Unsere Helden des Samstagnachmittags
sind gar nicht in der Lage dem harten Sport im Ring
stand zu halten, aber ich sage euch, wahrlich, eines
Tages werden harte Zeiten anbrechen und der Bundesliga-Fußball
wird wieder in der ARD gezeigt.
Dann
wird es keine Ferraris und blonde Luder geben, mit denen
sich unsere 90-Minuten-Heroen schmücken, sondern
dann gibt es wieder den ehrlichen Kick auf dem Dorf
für einen Sack Kartoffeln und etwas Mehl.
So wie früher, als alles besser war, das Fernsehprogramm,
die Ferraris und die blonden Luder.
Euer Dr. Bob Mega |