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Hallo,
liebe Freunde vorgefertigter Meinungen!
Diese Woche wird ein trauriges Kapitel in den Annalen
deutscher Fußball-Historie darstellen. Unser aller
Freund und Kupferstecher Brehme ist beim 1. FC Kaiserslautern
gefeuert worden. Ein schlechtes Signal für Gerhard
Schröder, der uns weniger Arbeitslose versprochen
hat. So kurz vor der Wahl ist die Entlassung Brehmes
wahrhaft nicht zuträglich für die Roten.
Wo
ist Brehme? Nach seinem Ausscheiden als Trainer des
FCK ist er untergetaucht. Niemand hat ihn gesehen oder
ein Interview verlangt. Interessiert sich noch jemand
für Brehme? Ja, wir wollen die Worte des radebrechenden
Rhetorikbabys hören! Deswegen habe ich, Bob Mega,
den Weltmeister von 1990 aufgespürt und um ein
paar Worte gebeten. Hier das Interview im Wortlaut.
Bob Mega: "Schmerzt es Sie sehr, beim FCK vor
die Tür gesetzt worden zu sein?"
Brehme: "Nicht die haben mich gekündigt,
ich habe gekündigt. So. Ich mochte die bröden
Recaro-Sitze nicht. Mein Popo war ganz platt. Eine Brank
wäre viel bresser. Und breiswerter."
Bob Mega: "Was werden Sie tun, um Ihre Arbeitslosigkeit
zu überbrücken?"
Brehme: "Brücken? Ich brücke mich für
niemanden. Ich brin Trainer. Und das breibe ich auch.
Vielleicht in Brüssel oder Brerchtesgaden."
Bob Mega: "Stimmen die Gerüchte, Sie würden
ins Showgeschäft einsteigen?"
Brehme: "Na, weiß nicht. Ich brin brond
und habe einen Brittelscheitel, da kann nicht mal die
Britney gegen brocken mit ihren Brusen. Breim brarocken
Bratschenkonzert von Brahms oder brei Freddy Breck brin
ich bregeistert. Nur dieses bräsige Brummbrumm
und Brasmusik brelästigt meinen Brummbäätz."
Bob Mega: "Tun Sie eigentlich was gegen ihren
Sprachfehler?"
Brehme: "Britte? Brachfehler? Deswegen hab ich
doch den Djorkaeff rausgeschmissen. Der konnte doch
kein Wort deutsch. Nicht so wie der Brasler, Breitner
oder Breckenbauer. Das sind brutale Brurschen, die den
Brall mit harten Brandagen und Brisanz brietenwirksam
brüllen bröseln. Brrr, bring mir brei Brecher
Brum, hab Brurst, britte braves Brädchen."
Das
Interview musste an dieser Stelle abgebrochen werden,
weil Brehme so viel Rum getrunken hatte, dass er undeutlich
zu sprechen begann. Kurze Zeit später ergab sich
aber eine ganz neue Wende im Fall Brehme vs. FCK. Als
Nachfolger für Brehme wurde der amerikanische Rap-Musiker
Eminem verpflichtet.
"Wir wollten einen Mann haben, der frisch und
unverbraucht ist, so wie Rudi Völler beim Nationalteam,
Matthias Sammer bei Borussia Dortmund oder Frank Neubarth
bei Schalke 04", erklärte der designierte
FCK-Vorsitzende Jäggi. "Uns hat seine Art
zu duschen und seine filigrane Handarbeit überzeugt.
Er spricht die Sprache der Mannschaft und hat neulich
ein paar Musikpreise gewonnen."
Eminem
holte sich umgehend Rat von seinem Freund Elton John,
der ja bekanntlich einen Fußballklub in England
besitzt. Und Elton scheint die richtigen Ratschläge
für seinen Kollegen gehabt zu haben.
Der FCK fegte im Pokal Paloma Hamburg mit 5 : 0 vom
Platz. Und dass, ob wohl sich die Mannschaft und der
neue Trainerstab nicht im Stadion, sondern in der Kneipe
"La
Paloma" am Hans-Albers-Platz in St. Pauli aufgewärmt
hat.
Dort
kostet das Bier nur 5 Euro und es gibt Schlager von
der CD. Als Besonderheit wird dort das hierzulande noch
völlig unbekannte "Flirten" angeboten.
Ein neuer Job für Brehme scheint auch gefunden
zu sein. Dr. Dre produzierte eine Single mit dem neuen
Star am Pop-Himmel mit dem Titel: "My Name ist
Andreas Brehme." Neu-Hip-Hopper Brehme dazu: "Mit
dem Lied krieg ich eine Menge britches."
Euer Dr. Bob Mega
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