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Willkommen in der unaufgeräumten Schrankwand der
Fußball-Bundesliga.
Heute zeigen wir: Wie man sich verarschen
lässt ohne verarscht zu werden.
Der FC Bayern München: Ein Ort ständig wechselnder
Gefühlsbäder und international verruchtem
Finanzgebaren.
Ein Coup jagt den nächsten und macht sogar Robert
Redford und Paul Newman eifersüchtig.
Es
ist so, wie ich es immer wieder meinem guten Freund
Carl Giga mit auf den Weg gebe: „Wer den Pfennig
nicht ehrt, ist der Bundesliga nicht wert und landet
irgendwann in der Dritten Liga.“
Seht euch nur den FC St. Pauli an. In hochüberschätzer
Manier bewarfen die Hamburger noch vor Jahren den Weltpokalgewinner
mit Pfennigen.
Und jetzt, liebe Freunde des Krypto-Anarchismus mit
weltverbesserlicherer Bierfahne, jetzt reicht es gerade
zu einem 2 : 2 gegen DynamOi! Dresden auf eigenem Platz.
Der
FC Bayern dagegen, gar nicht doof, kauft sich Roy Makaay
und gewinnt 2 : 0 gegen die Übermannschaft von
VfL Bochum. Gut, dass Uli Hoeneß damals die Pfennige
alle aufgesammelt und in sein Spardöschen gesteckt
hat, dachte sich auch Lothar Matthäus, als er gegen
seinen ehemaligen Arbeitgeber klagte und sagenhafte
3.000 Euro aus den ekelhaften Bonzen-Bossen herauspresste
wie eine Frühgeburt aus dem Leib seiner dahin vegetierenden
Lolita
(Was
macht die eigentlich? Weiß das jemand? Seit mein
Ideengeber Carl Giga sich aus dem Lotterleben des internationalen
Jet-Set-Business verabschiedet hat, liegt ein dunkler
Schatten über dem Reich der Reichen und Super-Reichen.
Auch die hinreißende Milva, die sonst täglich
eine vier Wörter {„Lass mich in Ruhe} umfassende
e-Mail an mich gerichtet hat, ist im Sumpf des neo-klerikalen
Manchester-Kapitalismus’ amerikanischer Prägung
untergetaucht.)
Es
macht mich traurig. Der Fußball wird vom Geld
regiert. Dabei schießt Geld doch keine Tore. Wann
werdet ihr endlich merken, dass man Geld nicht essen
kann, sondern nur Tore satt machen.
Euer Dr. Bob Mega |