| Willkommen
im Theater der groß gesprochenen Worte.
Heute zeigen wir: Was wissen wir eigentlich?
Wir alle wissen, dass Fußballer, Trainer, Manager
und Präsidenten viel reden. Vieles davon ist unehrlich,
einiges belanglos, anderes dumm und manches uninteressant.
Doch das gesprochene Wort ist heilig.
Wer
wüsste das besser als Euer ergebener Chronist der
quadratisch-praktischen Ereignisse.
Eine Steilvorlage rhetorischer Fabulierkunst für
Fußballer, Trainer, Manager und Präsidenten
schwebte jetzt aus dem Wolkenkuckucksheim der Politik
auf den verregneten grünen Rasen herab.
Lies aufmerksam den folgenden Absatz:
„Berichte, die sagen, dass etwas nicht passiert
ist, finde ich immer interessant, denn wie wir wissen,
gibt es Bekanntes, das bekannt ist. Es gibt Dinge, von
denen wir wissen, dass wir sie wissen. Wir wissen auch,
dass es bekanntermaßen Unbekanntes gibt. Das heißt,
wir wissen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen.
Aber es gibt auch Unbekanntes, das unbekannt ist –
das, wovon wir nicht wissen, dass wir es nicht wissen“,
weiß US-Verteidigungsminister Donald „Rumme“
Rumsfeld.
Welch
einfache, aber doch allgemeingültige und unumstößliche
Weisheit diese schlichten und klaren Sätze beinhalten.
Nein, wir wissen nicht, wer den DFB-Pokal gewinnen
wird. Wir wissen nicht, wer Deutscher Meister wird.
Wir wissen, dass wir nicht wissen. Aber wer will das
schon wissen?
Der
deutsche Philosoph Franz Beckenbauer weiß um die
Belange der menschlichen Existenz.
„Man trifft sich immer zweimal im Leben“
oder „Gute Freunde kann niemand trennen“
lauten die Glaubenssätze der Beckenbaueranischen
Schule.
In seinem zweibändigen Werk verfestigte der Nachwuchs-Hedonist
Dieter „Ich bin anders als andere Männer“
Bohlen mit den Ansatz neue Denkweisen an der Schwelle
zum neuen Jahrtausend zu etablieren die dünne Linie
zwischen Glauben und Wissen, indem er den anti-logistischen
Grundsatz formulierte: „Ran an die Becher.“
Als Hausaufgabe: 100 Mal den Satz schreiben „Das
umgekehrte Verhältnis von Dummheit zur Intelligenz
ist die divergierende Summe der Mediengesellschaft.“
Euer Dr. Bob Mega |