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VFL OSNABRÜCK 34. Spieltag 2002/2003 
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VFL Osnabrück

 

VfL Osnabrück – Holstein Kiel 2:0 - Swamp City is back....AUFSTIEG

Der VfL Osnabrück gewann am Sonntagnachmittag in beeindruckender Manier das alles entscheidende Aufstiegsspiel gegen den KSV Holstein Kiel mit 2:0. Durch diesen Sieg vor ausverkauftem Haus lösten die Osnabrücker das Ticket für die 2. Bundesliga und stießen zeitgleich die Essener Rot-Weißen in ein Tal der Tränen. Diese kamen bei den Amateuren des SV Werder Bremen nämlich nicht über ein mageres 0:0 hinaus und müssen ein weiteres Jahr in der Regionalliga ihr Dasein pflichten.

Schon Stunden vor dem Anpfiff herrschte rund um die Bremer Brücke sensationelle Stimmung, jeder Besucher hatten sich ausschließlich auf das eine Thema eingeschworen: Aufstieg des VfL in die 2. Liga! Ob vom Greis zum Säugling, vom Punk zum Versicherungsvertreter, alle waren gekommen um live dabei zu sein. Die mit 18500 Fans aus allen Nähten platzende Bremer Brücke glich einem Hexenkessel. Hier durfte und konnte am heutigen “Tag der Entscheidung“ einfach nichts schief gehen.

Als wollte die Mannschaft von Trainer Jürgen Gelsdorf dies unterstreichen, legte sie von der ersten Minute an los wie die berühmt berüchtigte Feuerwehr. Torchancen über Torchancen wurden erspielt, nur leider fand sich keiner, der die Dinger mal versenkt hätte. Unser brasilianischer Wirbelwind Sidney versuchte es in der 6. Minute mit einem klasse 16 Meter Schuß ebenso vergeblich, wie Goalgetter Angelo Vier in der 11. Minute mit einem prächtigen Kopfball nach einer Flanke vom heute sehr gut aufspielenden “Susi“ Spork. Beide Male parierte Manuel Greil im Tor der Holsteiner ganz hervorragend.

Nach dem ersten gut 20 minütigen Angriffsschwung der Lila-Weißen beruhigt sich der Kick ein wenig und die Kieler kamen etwas besser ins Spiel, ohne jedoch gefährliche Aktionen herauf zu beschwören. Ein Weitschuß von Rohwer in der 22. Minute und eine bessere Rückgabe von Schultz 4 Minute später stellten “Kuschi“ Kuschmann vor keine echte Herausforderung.

Der am heutigen Tag überragende Toni Micesvki leitete in der 35. Minute mit einem fulminanten Solo, bei dem er vier Kieler auf einem Bierdeckel großen Areal stehen lässt wie Slalomstangen, die Osnabrücker Schlussoffensive der ersten Halbzeit ein. Doch irgendwie wollte das erlösende Tor noch nicht fallen. Angelo Vier versiebte eine Möglichkeit nach der anderen, und als er doch mal erfolgreich war, untersagte Schiri Gangelmann unter wilden Protesten von Spielern und Fans dem Treffer die Anerkennung. So ging es mit einem 0:0 zum Pausentee.

In der zweiten Halbzeit legten unsere Lila-Weißen Boys noch eine Schippe drauf und schnürrten die Kieler in ihrer eigenen Hälfte förmlich ein. Man wollte sich gar nicht erst dem Risiko eines Gegentreffers aussetzten und auf eventuelle Schützenhilfe der Bremer Amateure hoffen, hier war der absolute Siegeswille einer wie entfesselt aufspielenden Truppe bis unters Stadiondach zu spüren. Torchancen im Minutentakt waren die Folge. Doch Spork (60. min.), Claaßen (65. min.) und Vier (72. min.) scheiterten reihenweise entweder am grandios haltenden Ex-VfLer Greil oder am Aluminium des Tores der Störche. In der 79. Minute hatte das Warten dann allerdings endlich ein Ende. Christian Claaßen durchbrach mit einem unhaltbaren 20 Meter Freistoß flach ins linke Toreck den Bann der Erfolgslosigkeit und ließ sowohl Tainer Gelsdorf als auch 18500 Zuschauer “ausrasten“. Die Stimmung war auf dem Siedepunkt angelangt. Das I-Tüpfelchen setzte in der Schlussminute Sidney Santos de Brito mit dem 2:0. Ein herrlicher Schuß aus spitzem Winkel fand den Weg ins obere Tordreieck. Kurz danach war “Feier“-Abend und die Regionalliga für den VfL Vergangenheit!

Die Stadiontore öffneten sich und zig tausende Anhänger stürmten bei mittlerweile sintflutartigen Regenfällen, Blitz und Donner das grüne Geläuf und feierten mit ihren Spieler die Rückkehr in den Profifußball. Der Rasen verwandeltete sich in sekundenschnelle in ein Lila-Weißes Fahnenmehr. Unglaubliche Szenen spielten sich ab. Wildfremde Menschen lagen sich in den Armen, “Souvenirjäger“ sicherten sich die Trikots ihrer Lieblinge, rissen Grasplaggen aus dem Erfolgsrasen und reckten sie wie einen grade verliehenen Pokal gen Himmel. Noch bevor es mit einem Autokorso auf den Rathausplatz ging, präsentierten sich die Kicker ihrem unglaublichen Support auf der Ehrentribüne der Brücke. Jeder einzelne Spieler wurde frenetisch gefeiert, schließlich haben sie alle zusammen zu diesem unschlagbaren Kollektiv beigetragen. Ohne diesen Zusammenhalt in der Truppe wäre dieser sportliche Triumph auch gar nicht möglich gewesen, wie Präsident Dirk Rasch und Trainer Jürgen Gelsdorf auf der Pressekonferenz nochmals betonten.

Ab 17.30 Uhr startete dann auf den Rathausplatz die riesen Aufstiegsparty. Knapp 6000 Fans, darunter auch zahlreiche Kieler Anhänger, waren vom Stadion herüber gekommen, um dieses nicht alltägliche Spektakel mit zu erleben. Das Bier floss in Strömen und die Atmosphäre war unbeschreiblich. Die Mannschaft und Trainer Jürgen Gelsdorf wurden im Rathaus von Oberbürgermeister Fip empfangen und herzlichst beglückwünscht. Auf der bereitstehenden “Partystage“ bekam der Aufstiegstrainer dann ersteinmal seine verdiente Bierdusche verabreicht, die er nach anfänglichem Zögern aber sichtlich genoss. Alle Spieler, von Uwe Brunn über Joe Enochs bis hin zu “Sexmachine“ Wolfgang Schütte, feierten ausgelassen und bei bester Stimmung den Aufstieg bis tief in den Abend. Immer wieder wurden die Gassenhauer “Nie mehr 3. Liga“ und “So ein Tag, so wunderscön wie heute“ angestimmt und der ganze Platz gröhlte in einer Inbrust mit, dass man glatt Gänsehaut bekam. Als absoluter Verkaufsschlager erwies sich das Aufstiegs T-shirt des VfL. Die Jungs von der Geschäftstelle mussten in ihrem Container Schwerstarbeit leisten. Wer noch keines haben sollte, in der Geschäftsstelle oder unter www.vfl.de könnt ihr noch zu schlagen. Aber Eile ist geboten!

Am späten Abend machte sich die Mannschaft dann ins Alando Palais auf, und feierte bis in den frühen morgen die große Aufstiegssause weiter. Viele Fans hatte auf den weiten Weg ins Alando nicht mehr so richtig Lust, sie blieben lieber in der Altstadt und verwandelten dort die Kneipen in wahre VfL Hochburgen! Es herrschte eine Bombenstimmung und die Nacht wurde zum Tage gemacht.

Von der ganzen Redaktion des Elektrolurchen und der Firma Goldrush einen herzlichen Glückwunsch VfL Osnabrück.

(gr)
 

VFL Osnabrück 2003/2004

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• 15. Spieltag Ohne Chance
• 14. Spieltag Taktik
• 13. Spieltag Abstiegskampf
• 12. Spieltag Der zweite Heimsieg
• 11. Spieltag Niederlage
• 10. Spieltag Der erste Heimsieg
• 9. Spieltag Es grüßt das Murmeltier
• 8. Spieltag Mühsam
• 7. Spieltag Punkt entführt
• 6. Spieltag Heimkomplex
• 5. Spieltag Grottig
• 4. Spieltag tadellose Leistung
• 3. Spieltag Böse baden gehen
• 2. Spieltag Euphorie ade
• 1. Spieltag Jetzt gehts los...

DFB-Pokal 2002/2003

DFB-Pokal 1. Runde

VFL Osnabrück 2002/2003

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• 30. Spieltag Zweite Liga wir kommen!
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DFB-Pokal 2002/2003

DFB-Pokal Ende, aus, vorbei...
DFB-Pokal ohne Brehme

Bundesliga 2001/2002

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Bundesliga 2003/2004

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• 13. Spieltag Teufelskerl Heinrich
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