| VFL
Osnabrück - Alemania Aachen 3:1
Osnabrücks Trainer Frank Pagelsdorf stellte nach
der 0:2-Niederlage bei Union Berlin drei Mal um: Für
Schüßler, Claaßen und Vier spielten
Spork, Dogan und Menga. Aachens Trainer Jörg Berger
musste auf das Sturmduo des Skandalspiels gegen Nürnberg
(1:0) verzichten.
Für Gomez und den Gelb-Rot-gesperrten Meijer spielten
Mbwando und Krontiris. Des Weiteren kam Michalke für
den kurzfristig mit Muskelproblemen ausgefallenen Kapitän
Pflipsen zum Einsatz.
Ohne
großes Abtasten entwickelte sich von Beginn an
eine schnelle Partie. Nach zehn Minuten die ersten Aufreger
vor beiden Toren. Zunächst schlenzte Menga knapp
am rechten Winkel vorbei, auf der Gegenseite konnte
Tredup mit letztem Einsatz vor dem einschussbereiten
Krontiris zur Ecke klären.
Der VfL war auf tiefem Geläuf in der Folge die
aktivere Mannschaft. Schied (25.) und der Kongolese
Menga (26.) scheiterten noch, aber wenig später
konnte Menga ein Zuspiel von Berberovic zur Führung
nutzen (30.).
Bis
zur Halbzeit tat sich nicht mehr viel, Aachen fand gegen
den auch defensiv gut stehenden Aufsteiger keine Mittel.
Gleich nach Wiederanpfiff legte die Pagelsdorf-Elf
nach. Wieder bereitete Berberovic glänzend vor,
als er nach einem Konter rechts auf und davon ging und
auf den in der Mitte lauernden Schied passte. Der kleine
Angreifer vollendete aus kurzer Distanz mit Saisontor
8 ins rechte untere Eck (47.).
Damit
nicht genug – ein weiterer Konter in eine Drangphase
der Alemannia hinein entschied die Partie vorzeitig,
wobei Torhüter Straub beim Schuss von Menga gütige
Mithilfe leistete (58.).
Aachens Anschlusstreffer durch Blanks Kopfball fiel
zu spät, um der Partie noch eine Wende geben zu
können (85.).
Der VfL sicherte sich mit einer engagierten Leistung
gegen den über weite Strecken enttäuschenden
Tabellenführer einen verdienten "Dreier“.
(gr) |