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1990 waren Gameface eine der ersten Bands, die Elemente von Punk/ HC zu einer poppigen Variante verbanden und so den Weg für Emo/Post-Core ebneten. Bands wie Saves the Day oder A New Found Glory, die heute in den Staaten auf hohe Verkaufszahlen und reihenweise ausverkaufte Shows verweisen können, nennen Gamface als großen Einfluss.

Seit 1990 haben Gameface 5 LPs, 7 EPs auf On Doctor Strange Records und Revelation Records veröffentlicht. Mit dem Wechsel zu Revelation Records und der Veröffentlichung von Every Last Time (’99) schafften es Gameface ein breiteres Publikum auf sich aufmerksam zu machen.

Als vor drei Jahren Always On erschien, sah es so aus als, ob dies das letzte Album von Gameface sein sollte. Der Grund dafür war, dass sich die Band-Mitglieder verstärkt ihrer beruflichen Karriere neben der Musik widmen wollten. Mit Four To Go, dass nun auf Doghouse/ Defiance Record erscheint, feiert die Band aus Kalifornien sozusagen ein kleines Comeback.

Musikalisch schlagen sie mit Four To Go immer noch in dieselbe Kerbe wie auch mit den vergangenen Veröffentlichengen - lupenreine Popsongs mit ihrem unvergleichlichen Punkrock-Drive. In Soundfragen sind Gameface sich treu geblieben und haben darauf verzichtet Synthies und Samples einzubauen, wie man es bei andren Bands des Genres erlebt hat. Songwriter Jeff Caudill wollte die Fans nicht verschrecken und tobt sich lieber solo aus. Auf dem Minialbum „Acoustic“ ist er alleine mit seiner Gitarre bewaffnet, um Songs von Gameface neu zu interpretierten. Bei der EP "The Way Back" handelt es sich um ein Projekt von Jeff Caudill, Steve Sanderson und Mike Bains, das ausschließlich über das Internet (www.gameface.net) zu beziehen ist.

Gameface zeichnet das clevere Songwriting aus, wobei der Melodieführung und den Texten gleich viel Bedeutung zugerechnet wird. Laut der Meinung von Sänger/ Songschreiber Jeff kann ein musikalisch guter Song durch einen guten Text, zu einem großartigen werden. Umgekehrt kann ein schlechter Text auch einen Song zerstören. Die markante Stimme und die eindringlichen Texte dürften wieder begeistern.

Der letzte Satz ist aus der Band-Info geklaut:
Nach all der Zeit klingt "Four To Go" wie ein unverhofftes Wiedersehen mit einem alten Freund oder einer verflossenen Liebe, man nimmt ein paar Drinks zusammen, schwelgt in Erinnerungen, merkt, dass man den anderen vermisst hat, und hat sich viel zu erzählen...

 
>> Mehr Infos zu dem Thema findet ihr hier
 
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