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Heather Nova 2005 – “Redbird”

Nach „Storm“ (2003) meldet sich Heather Nova nun endlich mit ihrem inzwischen 6. Studioalbum „Redbird“ zurück, das nach der Geburt ihres Sohnes Sebastian größtenteils auf den Bermudas entstanden ist und im Vergleich zum akustisch geprägten Vorgänger rockiger ausfällt.

Die 12 Songs, die von einer optimistischen Grundstimmung geprägt sind, wurden zusammen mit den Musikern von Mercury Rev in den Londoner Creation Studios eingespielt.

Eine wichtige Inspirationsquelle für die Sängerin war dabei die Geburt ihres Sohnes, wie Songs wie „Motherland“ oder „Welcome“ zeigen.

Auf dem neuen Longplayer der Folkfee ragen vor allem der rockige Opener „Welcome“, den die zerbrechlich wirkende 37-jährige Songwriterin zusammen mit Dido und Danny Campbell geschrieben hat, das Country-angehauchte Akustikstück „Singing You Through“, „Wicked Game“, eine gelungene Coverversion des Chris Isaac-Klassikers, das melodiöse „Done Drifting“, das melancholisch gefärbte „I miss my sky (Amelia Earhart’s Last Days)“, Heathers persönlicher Lieblingssong auf der neuen Scheibe, sowie „The Sun Will Always Shine“, nach eigenen Worten „a lullaby“ (= Wiegenlied) für ihren Sohn Sebastian, heraus.

Alles in allem ist „Redbird“ ein sehr facettenreiches und melodienverliebtes Album geworden, das zum Entspannen und Träumen einlädt und auf dem die charismatische Sängerin und Songwriterin von den Bermudas wieder mal mit ihrer kristallklaren Stimme zu überzeugen weiß.

Tracklist

1. Welcome
2. I Miss My Sky
3. Motherland
4. Redbird
5. Done Drifting
6. Overturned
7. Mesmerized
8. Singing You Through
9. A Way To Live
10. Wicked Game
11. This Body
12. The Sun Will Always Rise

Mitwirkende auf “Redbird”

Heather Nova: Vocals, Acoustic Guitar, Tremolo Guitars
David Ayers: Electric Guitars, Harmonic Guitars, E-bo Guitar, Lap Steel
Nickolaj Juel: Electric Guitars
Berit Fridahl: Electric Guitars
Corky James. Guitars
Laurie Jenkins: Drums
Luke Bullen: Drums
Bastian Juel: Bass
Matt Round: Bass, Double Bass
Kenny Dickenson: Piano, Wurlitzer, Hammond, Strings
Sophie Solomon: Violin
Felix Tod: Additional Synth
London Community Gospel Choir: Backing Vocals
The Matrix & Liz Hooper: Additional Vocals

Bio 2005

Heather Frith alias Heather Nova wird am 6. Juli 1967 auf den Bermudas geboren und verbringt ihre Kindheit auf dem Meer. Die Sängerin und Songwriterin, die als verschlossen und menschenscheu gilt, übernimmt ihren Künstler-Nachnamen von ihrer indianischen Großmutter. Durch ihre Eltern wird sie als Kind mit der Musik von Neil Young, Bob Dylan, Cat Stevens, Bob Marley und Joan Baez vertraut.

1990 liefert die talentierte Songschreiberin mit „Heather Frith“ ihre erste Single ab.

Sie zieht nach London und freundet sich dort mit dem Ex-Killing-Joke-Gitarristen Youth an, der ihr mit seinen Kontakten nicht nur zu den Aufnahmen zum ersten Longplayer „Glow Stars“ (1993) verhilft, sondern ihr auch einige Support-Gigs für die Cranberries und die Violent Femmes ermöglicht. In dieser Zeit entstehen auch die Live-Mitschnitte, die auf der Live-CD „Blow“ (1993) zu finden sind.

Größere Bekanntheit erlangt Heather Nova aber erst mit dem 94er Album „Oyster“, dessen Singleauskopplung „Walk This World“ (1995) von vielen Radiostationen gespielt wird. Nach einer ausgedehnten und erfolgreichen „Oyster“-Tour kehrt Heather wieder auf die Bermudas zurück, um in aller Zurückgezogenheit in einer Strandhütte an neuen Songs zu basteln.

Lange Zeit bleibt es ruhig um Heather. Dann erscheint 1998 endlich das Nachfolge-Album „Siren“, welches 21 Wochen in den deutschen Longplay-Charts vertreten ist und mit den Chart-Hits „London Rain“ und „Heart And Shoulder“ aufwarten kann.

In der Folgezeit wird wiederum ausgiebig getourt und im Jahr 2000 erscheint mit dem Live-Album „Wonderlust“ dann ein Mitschnitt eines in Deutschland aufgenommenen Konzerts von der „Siren“-Tour, welches auch eine grandiose Coverversion von Bruce Springsteens Klassiker „I`m On Fire“ beinhaltet.

Ein Jahr später wird „South“, Heathers viertes Studioalbum, veröffentlicht, von dem sich mit „Virus Of The Mind“ und „Ì´m No Angel“ zwei Songs in den deutschen Single-Charts platzieren können.

2003 veröffentlicht die attraktive Sängerin dann den sehr sparsam instrumentierten Longplayer Storm, dem der Sprung von 0 auf Platz 5 in den deutschen Albumcharts gelingt und von dem über 400.000 Exemplare verkauft werden.

Nach der Geburt ihres Sohnes Sebastian im Januar 2004 erscheint nun endlich mit „Redbird“ das sehnsüchtig erwartete neue Album, das Heather Nova auf einer ausgedehnten Europa-Tour in den nächsten Monaten vorstellen wird.

Heather Nova live 2005:

23.08.2005 Braunschweig Feldschlößchenbühne
24.08.2005 Leipzig Parkbühne
25.08.2005 Hanau Amphitheater
28.08.2005 Berlin Museumsinsel
07.10.2005 München Tonhalle
08.10.2005 Stuttgart Liederhalle Beethovensaal
09.10.2005 Nürnberg Löwensaal
12.10.2005 Köln E Werk
13.10.2005 Bielefeld Ringlokschuppen
15.10.2005 Rostock Scandline Arena
22.10.2005 Kiel Halle 400
23.10.2005 Hamburg Große Freiheit 36

Hans Korte

Schöne fremde Frau...

Was man über Heather Nova weiß, ist daß man eigentlich nur sehr wenig weiß. Irgendwann in den späten Sechszigern geboren, verbringt Heather, die eigentlich eine geborene Frith ist, ihre Kindheit auf dem Meer. Ihre Eltern schippern mit klein Heather um die Westindischen Inseln und machen gelegentlich auf den Bermudas halt. Das hat aus der kleinen Heather Frith eine reiselustige Heather Nova gemacht, die als Künstlernamen den Namen ihrer indianischen Großmutter angenommen hat.

Ihre erste Single "Heather Frith" bringt Heather Nova 1990 raus. Sie zog nach London, freundete sich mit Ex - Killing - Joke Gitarrist Youth an, der ihr mit seinen guten Kontakten nicht nur diverse Gigs im Vorprogramm von Violent Femmes oder den Cranberries ermöglicht, sondern auch dafür sorgt, daß sie ihre ersten Aufnahmen für ihren Debut - Longplayer "Glow Stars" machen kann.

Im Zuge der Live Konzerte enstehen dann auch die Live-Mitschnitte, die auf dem Album "Blow" ihren Platz fanden, welches auch 1993 erschien.

Den endgültigen Durchbruch aber schafft Heather erst 1994 mit ihrem Album "Oyster".

Und vor allem mit ihrer Singleauskopplung "Walk This World", die 1995 erscheint. Während dieser Zeit wird ausgiebig getourt und danach braucht Heather, die eigentlich ja menschenscheu ist, erstmal wieder Ruhe.

Sie zieht sich auf die Bermudas zurück und schraubt dort in einer Strandhütte an neuen Songs.

Es dauert es eine ganze Weile, bevor man mit Heathers neuen Werken rechnen kann. Die Veröffentlichung des Album "Siren" wird mehrfach verschoben. Ein weiteres Livealbum "Wonderlust", kein wirkliches Highlight folgt. Erst das Album "South" bringt wieder frischen Wind und auch die ein oder andere Hit Single.

Der geneigte Open Flair Besucher kann sich somit schon jetzt auf eine ziemlich große Auswahl an Heather Nova Songs freuen.

Live ist vor allem immer wieder der Springsteens Coversong "I'm On Fire" ein Knüller. Und ganz ehrlich, sie ist ja auch ne hübsche, die Heather. Also nicht das Konzert mit der Sirene verpassen, die ihre musikalischen Wurzeln in der Musik findet, die vor allem ihre Eltern ihr nahegebracht haben.

Da wären unter anderem die Beatles, Neil Young, Cat Stevens, Van Morrison oder auch Bob Marley. Natürlich sind das zunächstmal die Hippie Ideale, die sie dazu brachte, sich der Musik zu widmen. Heute beschäftigt sich Heather eben auch mit Künstlern wie Underworld, Radiohead oder Spiritualized.

Diskografie - Heather Nova

Redbird, 2005
Storm, 2003
Virus Of The Mind 2001 / single
South 2001 / studio album
I'm no Angel 2001 / single
Wonderlust 2000 / live album
Gloomy Sundy 1999 / single
I Am The Girl / single
Heart And Shoulder 1999, 1998 / single
Siren 1998 / album
London Rain 1998 / single
The First Recordings 1997 / EP
Trust And Bone 1996 / single
Maybe An Angel 1996, 1995 / single
Walk This World 1995 / single
Live From The Milky Way 1995 / live album
Oyster 1995, 1994 / album
Blow 1993 / live album
Glowstars 1993 / album
Spirit in You 1993 / single
These Walls 1990 / EP

Von Heather Nova sind zudem die DVD “Live At The Union Chapel“ (2004) und das Buch “The Sorrowjoy“ (2002) erschienen.

 
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