| Justin
Hawkins wuchs in Suffolk Town, Lowestoft auf. Bereits
in jungen Jahren verschanzte er sich oft in seinem Zimmer
und übte stundenlang auf seiner Gitarre. Er war
verdammt gut, doch sein kleiner Bruder Dan war noch
besser („I’m white hot“, sagt Justin
„but he’s shit hot“). Die beiden erkannten
ihr Talent und fingen an, in einer Coverband zu spielen
– mit Dan als Leadsänger.
1997
ging Justin an die Universität nach Huddersfield.
Sein Bruder Dan zog nach London, auf der Suche nach
einer Band, in der er seinen Platz finden konnte. In
London traf er Frankie Poullain, einen im Exil lebenden
Schotten, der aus einer Familie von Abenteurern stammt
und behauptet, sein Vater sei Pirat in Westindien und
sein Bruder Glücksritter.
Bald teilten sich Justin und Frankie eine Wohnung in
Shepherd’s Bush. Wenige Zeit später wimmelte
es in ihrer Wohnung regelmäßig von umherziehenden
Musikern, die für Jamsessions vorbeikamen. Justin
und Dans Schulkumpel Ed Graham, ein Schlagzeuger, kamen
meistens an den Wochenenden vorbei.
Unter
dem Namen 'Empire’ gründeten die Brüder
zusammen mit Frankie eine Progressive Rockband, deren
Sound unter Justins Führung immer härter wurde,
so dass der ursprüngliche Leadsänger schließlich
die Band verließ.
Die
Brüder Hawkins mussten jetzt eine Entscheidung
fällen: War die Band es wert, weiter zu machen?
Die Antwort sollten sie bei der Sylvesterfeier zum neuen
Jahrtausend erhalten: Die Brüder machten sich auf
den Weg zurück nach Norfolk, um im Pub ihrer Tante
die Jahreswende zu feiern.
Justin nahm dort beim Karaokewettbewerb teil, sang
„Bohemian Rhapsody“ und legte eine unglaubliche
Performance mit Rockstarposen und allem was dazu gehört,
hin. Dan war beeindruckt von den ungeahnten Starqualitäten
seines großen Bruders und sah die Zukunft („Ich
wusste, DU bist der Frontmann!“). Der erste, den
sie danach anriefen, war Frankie, der sich sofort aus
Venezuela auf den Weg machte, um wieder in der Band
zu spielen. Als zweites riefen sie Ed an, der seine
Band verließ, um sich ihnen wieder anzuschließen
- THE DARKNESS waren geboren.
THE
DARKNESS begannen live zu spielen und ihre enthusiastische
Anhängerschaft wuchs von Show zu Show, und das
nur durch Mund zu Mund-Propaganda. THE DARKNESS spielten
eine Reihe von mittlerweile legendären Gigs im
Norden Londons (fast immer an einem Samstagabend, denn
auf so viele Arten sind sie einfach die perfekte Band
für einen Samstagabend). Auch neben ihrer Musik
schaffte es das Quartett, sich immer gut in Szene zu
setzen, so dass die Fans vor allem von ihrem Auftreten
und ihrer Rockperformance begeistert waren .
„Heutzutage
ist jeder so verklemmt“, sagt Frankie. „Ich
hasse diese arroganten Bands, die denken, dass ihre
unbedeutenden Emotionen interessant sind.
Sieh Dir die Bands vor 25 Jahren an, und Du siehts
immer ein Lächeln auf ihren Gesichtern. Wir geben
den Leuten ein bisschen davon zurück.“ Hinter
ihrem Image steckt also keine ironische Absicht? „Nein“,
sagt er, leicht sarkastisch, „Ich tue nur, was
echt und richtig ist.“ Und die Band macht sich
nicht lustig über Heavy Metal? „Auf gar keinen
Fall!“
„Wir
wissen, es war ein langer Kampf“, sagt Dan bedächtig.
„Niemand wagt mehr, Regeln zu brechen. Aber wenn
wir erst freigelassen werden, können wir alles
verändern.“
In
England konnten sich THE DARKNESS auf Anhieb auf Platz
2 der UK Album Charts platzieren. Bis jetzt (Oktober
2003) ist das Album immer noch in den Top 10, davon
alleine 4 Wochen (!) auf No. 1.
Im Oktober erschien mit „PERMISSION TO LAND“
das bereits sehnsüchtig erwartete Debütalbum
von THE DARKNESS.
Frontmann Justin über das Album: „Bei 'PERMISSION
TO LAND’ geht es weniger darum, uns als Band zu
profilieren. Vielmehr wollen wir die gegenwärtige
Rockszene ein wenig aufmischen und von dem unnötigen
Mist ablenken, von dem es momentan eine Menge gibt.
Wir arbeiten hart daran, die öffentliche Wahrnehmung
unserer Band zu verändern. THE DARKNESS - von Underdogs
zu Superstars. Unser Debütalbum wird diesen Übergang
zweifellos einläuten.“
Im
Sommer wird die Band auf den Hauptbühnen diverser
Festivals zu sehen sein, wie z.B. beim Isle Of Weight
oder Reading & Leeds Festival und auch in Knebworth,
als Support von Robbie Williams. Zudem werden sie DEEP
PURPLE und LYNYRD SKYNYRD auf ihrer Tour durch die großen
Hallen begleiten sowie METALLICA bei ihrem Auftritt
in Dublin unterstützen.
Nach ihrem kurzen Abstecher Anfang August, werden wir
THE DARKNESS im Oktober und November zusammen mit Meat
Loaf auf deutschen Bühnen wiedersehen können.
|